Die „Privatdetektei Irene Wolters“ hinterlässt offenbar ihre Spuren im Internet. Aber eines nach dem anderen…
Wer in letzter Zeit folgende Email erhalten hat, sollte sich sicher sein den Anhang der Email nicht geöffnet zu haben!
Privatdetektei – Wolters Treuetest-Überwachung-Beschattung
Sehr geehrte Kundin,
Ihren Auftrag AVZ-Nr.: 012/112-08 habe ich ausgeführt.
Ich halte mich an die Vereinbarung mit Ihnen, keine Namen hier im
Mail-Versand aus Diskretionsgründen zu nennen.
Die von Ihnen angegebene Zielperson A wurde 3 Tage überwacht,
beschattet und fotografiert mit Erfolg !!
Fotos im Anhang. (gepackte Version)
Die Zielperson wurde eindeutig identifiziert und mit Fotos festgehalten.
Ihr Verdacht auf ein erotisches Verhältnis mit Zielperson B hat sich
bestätigt.
Wenn alles zu ihrer Zufriedenheit dokumentiert ist, bitte ich um Überwei-
sung des vereinbarten Honorares.
Für weitere diskrete Aufträge, stehe ich gern zur Verfügung.
Die angeblichen Fotos im gepackten Dateianhang sind natürlich keine Fotos. Vielmehr entpackt man dort schädliche Software, Viren oder Trojaner.
Die angebliche Detektei „Irene Wolters“ gibt es auch nicht wirklich. Allerdings kommt man zu einer anderen Privatdetektei, wenn man Google für diese Suche bemüht. Dieses Unternehmen hat zwar mit den Spam-Mails überhaupt nichts zu tun, leidet aber offenbar massiv unter dieser Verwechslung.
Grundsätzlich gilt, dass man Dateianhänge von unbekannten Absendern nicht öffnen sollte! Auch dann nicht, wenn man sich ein paar „heiße Bilder“ erhofft.
November 3, 2008 um 9:54
Interessant finde ich bei dieser Sache folgendes: Ich bin seit Oktober Kunde bei T-online. Ich nutze auch den email Account eigentlich nicht.
Nun habe mir aber am 03.11.für spezielle Zwecke mal einen Account bei t-online eingerichtet. Das Interessante daran war, dass sofort 2 Spams eine von dieser Irene Wolters, und von einer anderen Dame da waren, und diese stammen von September und Oktober d.J. Übrigens war der Anhang (zumindestens die Bezeichnung) der Gleiche. Nur die Email-Aressen waren unterschiedlich, aber beide wohl bei GMX aufgegeben. Aber zu dem Zeitpunkt gab es meine Email Adresse noch gar nicht. Nun gut die Mails wurden auch über einen Verteiler versendet, aber es sieht doch wohl so aus, als wenn die Telekom Mails die sie nicht zustellen kann, ewig lange verwahrt, um sie den jeden neuen Kunden zu übermitteln. Also ein wenig komisch finde ich das schon.
November 3, 2008 um 10:55
Ich weiß nicht genau wie lange T-Online Email-Adressen sperrt, nachdem man dort kein Kunde mehr ist. Bei mir war es so, dass meine Wunschadresse [vorname-nachname@t-online.de] nicht verfügbar war, als ich Kunde wurde. Lange Zeit später habe ich es durch blöden Zufall nochmal probiert und war sehr überrascht das es ging. Nachteil: ich bekam und bekomme immer noch Emails die an einen „Namensvetter“ und Vorbesitzer des Accounts gerichtet sind.
Vielleicht war das bei Ihnen auch der Fall? Nur mal so als Gedankengang…
Dezember 15, 2008 um 6:38
das mag sicher EINE erklärung sein, es ist aber dennoch sehr auffällig, dass gewisse spams durchflutschen… man kann jetzt einige überlegungen anstellen: will die telekom damit ihren spamfilter verkaufen oder ist das geschäft mit viren so lukrativ?
Januar 7, 2009 um 8:11
Hallo,
ein Zufall war das sicher nicht, auch auf meinem Postfach, das ich am 28.12.08 eingerichtet habe, war bereits eine email von dieser Detektei v. 12.10.08 vorhanden. Auch weitere mails mit diversen zweideutigen Angeboten lagen bereits vor und werden immer noch übermittelt (alle mit Absender v. gmx).
Danke für den Hinweis, dass der Anhang nicht geöffnet werden darf.